Jeet Kune Do

dynamisch – intelligent – präzise

Jeet Kune Do im Fudochi-Dojo
  • Praktische und hautnahe Anwendung lernen
  • Die Umsetzung und Verinnerlichung der Jeet Kune Do-Prinzipien stehen im Vordergrund.
  • Energie- und Sensibilitätsübungen gehören ebenso zum Stundenplan wie Kampftaktik und Strategien.

Der Weg der eingreifenden Faust

JEET KUNE DO ist eine sehr dynamische Kampfkunst. Neben den körperlichen Anforderungen werden Sensibilität, Geschicklichkeit und ein freier Geist gleichermaßen in Anspruch genommen. Im JEET KUNE DO gibt es keine einengenden Regeln, dennoch folgt es bestimmten Prinzipien, zum Zwecke absoluter Effektivität. Bruce Lee entwickelte diese Form des nichtklassischen Kung Fu aus dem klassischen Wing Chun Stil unter dem starken Einfluss des Fechtens und des westlichen Boxens in Verbindung mit seinen einmaligen Trittmethoden Techniken.

„JEET KUNE DO“ kommt aus dem Kantonesischen, der Muttersprache von Bruce Lee und wurde von ihm als „The way of the intercepting fist” übersetzt. Im Deutschen findet man JEET KUNE DO häufig als “Weg der eingreifenden Faust” übersetzt, wobei das Wort “intercept” auch für verhindern, abfangen oder aufhalten steht. In der Tat ist die Idee des Abfangens oder Vereiteln des gegnerischen Angriffs die erste Idee im JEET KUNE DO. Hierdurch und durch die Wahl der eingesetzten Mittel, zeigt es eine ganz eigene Struktur und Bewegungsdynamik auf.

JEET KUNE DO ist eine nicht traditionelle Form des Kung Fu. Im Gegensatz zu den klassischen Formen, gibt es im JEET KUNE DO keine Regeln und es werden keine vorgefügten Serien von Bewegungsabläufen (Katas oder Formen) einstudiert. Die Betonung liegt hier eher auf Improvisation unter Einbeziehung verschiedener Prinzipien. Diese sind als bewährte Mittel zu sehen, um adäquat und effektiv der sich ständig wechselnden Situation im Zweikampf zu begegnen.

Trainingszeiten in Wiesbaden


Dienstag 20:15 bis 21:15 Uhr, Level 1+2

Mittwoch 19:00 bis 20:15 Uhr, Semesterkurs

Donnerstag 18:00 bis 18:30 Uhr, Sparring Level 1

Freitag 19:15 bis 20:15 Uhr, Level 2

Trainiert werden die JKD-Schrittarbeit und die JKD typischen Hand- und Fußtechniken in ihrem Kontext und auf der Basis der Jeet Kune Do eigenen Struktur. Das JKD-Trapping, so wie Energie- und Sensibilitätsübungen gehören ebenso zum Stundenplan wie Kampftaktik und Strategien. Hierzu gehören z.B. die „five ways of attack“ so wie Bruce Lee sie an seine Schüler weitergegeben hat.

In der Grundstufe werden die notwendigen Attribute, wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Timing und Distanz, Sensibilität und Struktur entwickelt, um die wichtigsten Prinzipien im Jeet Kune Do umzusetzen. Nach und nach lernt der Schüler dann seine Fähigkeiten in Kampfsituationen zu erproben und zu individualisieren.

Um am regulären Training teilzunehmen wird außer Hallenschuhen mit hellen, nichtfärbendenden Sohlen, keine besondere Ausrüstung benötigt. Natürlich steht es jedem Teilnehmer frei, sein eigenes Trainingsequipment wie Pratzen und Boxhandschuhe zu nutzen.

Die Entstehung des Jeet Kune Do

Bruce Lee, bei uns eher bekannt als Filmschauspieler, war in erster Linie Kampfkünstler und seiner damaligen Zeit weit voraus. Sein Wirken inspirierte die gesamte Kampfkunstwelt. Mit dem Medium Film wollte er die große Möglichkeit nutzen, seine Philosophie über den Zweikampf, einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Aufgewachsen in Hong Kong und ausgebildet in verschiedenen klassischen Kampfkünsten, wie Tai Chi und vor allem Wing Chun Gung Fu, welches er bei dem berühmten Meister Yip Man erlernte, aber auch in Techniken der nördlichen Kung Fu Stile, kehrte Bruce Lee 1959 zurück in sein Geburtsland Nordamerika. Im Laufe der Jahre modifizierte Bruce Lee immer wieder seine Kampfkunst. Auf Grund seiner ständigen Forschung und seiner im Zweikampf gesammelten Erfahrungen entwickelte er schließlich unter dem starken Einfluss des westlichen Boxens und des Fechtens das JEET KUNE DO, den Weg der abfangenden Faust.

In der Zeit von 1963 bis 1967 eröffnete Bruce insgesamt drei Schulen. Die erste wurde in Seattle gegründet, eine weitere in Oakland und die letzte in Los Angeles. In dieser so genannten „Chinatown Shool“ trainierten bekannte Schüler wie Dan Inosanto, Daniel Lee, Richard Bustillo, Bob Bremer, Pete Jacobs und Larry Hartsell Von hier stammen auch Jerry Poteet, Steve Golden und Ted Wong. Jerry Poteet und Steve Golden trainierten nicht nur in der Schule, sondern auch bei Bruce Lee zu Hause. Ted Wong war einer der Schüler der ausschließlich im privaten Rahmen mit Bruce Lee trainierte. Beide sind heute eine der wenigen Verfechter des originalen JEET KUNE DO und bekannt für ihr tiefes Verständnis und authentische Wiedergabe von Bruce Lee’s Kampfkunst. 1970 schloss Bruce Lee alle Schulen und unterrichtete nur noch einen ausgewählten Kreis im privaten Rahmen. Viele von Bruce Lee’s ehemaligen Schülern versuchen heute sein Vermächtnis weiterzugeben, indem Sie ihr Wissen um das JEET KUNE DO auf der ganzen Welt unterrichten.

Prinzipien des Jeet Kune Do

Non Traditional

JEET KUNE DO versteht sich als nicht traditionelle Form des Kung Fu. Im Gegensatz zu den meisten klassischen Formen des Kung Fu, welche vorgefügte Bewegungsabläufe einstudieren und die Perfektionierung der Bewegung anstreben, werden diese im JEET KUNE DO nicht trainiert.

Jeet Kune Do – an Art of Skill

JEET KUNE DO selbst hat Prinzipien denen es folgt und die es so einzigartig und effektiv machen. Diesen Prinzipien folgt es jedoch nicht um Ihrer Selbstwillen, denn es gibt keine einengenden Regeln. Vielmehr sind diese Prinzipien als bewährte Mittel zu sehen, um adequat und effektiv der sich ständig wechselnden Situation im Zweikampf zu begegnen. JEET KUNE DO ist weit mehr, als nur ein Mix aus Wing Chun, Fechten und Boxen. Es ist eine fundierte Kampfkunst, in sich schlüssig und mit einer soliden Basis, einem roten Faden. Nicht das anwendungsorientierte üben von Techniken sondern die Umsetzung und Verinnerlichung der Jeet Kune Do Prinzipien stehen im Vordergrund.

My mind is made up…

My mind is made up to start a system of my own. I mean a system of totality, embracing all but yet guided with simplicity. It will concentrate on the root of things; rythm, timimg, distance and embrace the five ways of attack…The whole system will concentrate on irregular rythm and how to disturb and intercept the opponents rythm the fastest and most efficient way. Above all, this system is not confined to straight line or curved line, but is content to stand in the middle of the circle without attachment. This way one can meet any lines without being familiar with them.

Bruce Lee über sein Jeet Kune Do in einem Brief an Taki Kimura

Deutsche Übersetzung:
Ich habe mich entschlossen mein eigenes System zu kreieren. Ein System der Gesamtheit, welches alles umfasst und sich dennoch durch Einfachheit auszeichnet. Es wird sich auf die Wurzel aller Dinge konzentrieren – Rhythmus, Timing und Distanz – eingebettet sind die fünf Wege…
Das ganze System konzentriert sich vor allem auf den unregelmäßigen Rhythmus, wie man den Rhythmus des Gegners am schnellsten und effizientesten stört und abfängt bzw. stoppt. Vor allem ist dieses System nicht an gerade oder kreisförmige Linien gebunden, sondern ist willens im Kreis des Wirkens zu stehen ohne sich zu binden…

Jeet Kune Do Training im Fudochi-Dojo

Jeet Kune Do ist weit mehr als nur ein Mix aus Wing Chun, Fechten und Boxen oder anderen Kampfkünsten. Es ist eine fundierte Kampfkunst, in sich schlüssig und mit einer soliden Basis aus in sich schlüssigen Prinzipien. Um diese Basis zu unterrichten folgen wir den von Bruce Lee entwickelten Trainingsmethoden, welche er an seine Schüler weitergegeben hat. Hier konzentrieren wir uns im Wesentlichen auf jene aus der Chinatown Shool in Los Angeles.

Im Training stehen immer die praktische und hautnahe Anwendung im Vordergrund. So werden alle Bewegungen idealerweise mit dem Partner geübt. Jeder trainiert auf seinem Niveau und wird optimal gefördert. Je fortgeschrittener der Schüler im JKD wird umso mehr liegt der Schwerpunkt seines Trainings im freien Arbeiten mit seinem Trainingspartner.

Trainiert werden die JKD-Schrittarbeit und die JKD typischen Hand- und Fußtechniken in ihrem Kontext und auf der Basis der Jeet Kune Do eigenen Struktur. Das JKD-Trapping, so wie Energie- und Sensibilitätsübungen gehören ebenso zum Stundenplan wie Kampftaktik und Strategien. Hierzu gehören z.B. die „five ways of attack“ so wie Bruce Lee sie an seine Schüler weitergegeben hat.

In der Grundstufe werden die notwendigen Attribute, wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Timing und Distanz, Sensibilität und Struktur entwickelt, um die wichtigsten Prinzipien im Jeet Kune Do umzusetzen. Nach und nach lernt der Schüler dann seine Fähigkeiten in Kampfsituationen zu erproben und zu individualisieren.

Um am regulären Training teilzunehmen wird außer Hallenschuhen mit hellen, nichtfärbendenden Sohlen, keine besondere Ausrüstung benötigt. Natürlich steht es jedem Teilnehmer frei, sein eigenes Trainingsequipment wie Pratzen und Boxhandschuhe zu nutzen.

Jeet Kune Do Lehrer im Fudochi Dojo

Im Fudochi Dojo leitet Rolf Schoffers den Jeet Kune Do Unterricht. Er ist ausgebildeter Instructor und von Jerry Poteet zertifiziert. Er wurde unter anderem von Jerry Poteet, Tim Tackett und Steve Golden unterrichtet. Ständige Fort- und Weiterbildung durch Seminare bei namhaften Lehrern der ersten und zweiten Generation.

Trainiert werden die JKD-Schrittarbeit und die JKD typischen Hand- und Fußtechniken in ihrem Kontext und auf der Basis der Jeet Kune Do eigenen Struktur. Das JKD-Trapping, so wie Energie- und Sensibilitätsübungen gehören ebenso zum Stundenplan wie Kampftaktik und Strategien. Hierzu gehören z.B. die „five ways of attack“ so wie Bruce Lee sie an seine Schüler weitergegeben hat.

In der Grundstufe werden die notwendigen Attribute, wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Timing und Distanz, Sensibilität und Struktur entwickelt, um die wichtigsten Prinzipien im Jeet Kune Do umzusetzen. Nach und nach lernt der Schüler dann seine Fähigkeiten in Kampfsituationen zu erproben und zu individualisieren.

Um am regulären Training teilzunehmen wird außer Hallenschuhen mit hellen, nichtfärbendenden Sohlen, keine besondere Ausrüstung benötigt. Natürlich steht es jedem Teilnehmer frei, sein eigenes Trainingsequipment wie Pratzen und Boxhandschuhe zu nutzen.

Order form

Bitte füllen Sie das Formular aus und wir melden uns umgehend.