Kampfkunst oder Kampfsport?

Kampfkunst hat oft den Anspruch sich vom Kampfsport deutlich abheben zu wollen. Doch wo liegen die Unterschiede? Ist das Eine besser als das Andere?

Kampfsport

In beiden Fällen geht es erst einmal um das Element Kampf an sich, jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen. Kampfsport hat, wie das Wort schon sagt, einen deutlich sportlichen Aspekt, der einen starken Bezug zum Wettkampf hat. Als Grundgerüst dient hier ein festes Regelwerk innerhalb dessen man sich im sportlich fairen Wettkampf misst. In größeren und kleinen Turnieren werden Wettkämpfe organisiert um zu prüfen wer innerhalb seiner jeweiligen Disziplin der Bessere oder der Beste ist.

Der Vorteil im Kampfsport liegt eindeutig im großen Motivationspotential. Wer will nicht gerne die Nummer 1 sein? Eine Goldmedaille ist allemal besser als eine Bronzemedaille. Die Aussicht auf eine gute Leistung und großes Können, kann ein großer Motivator sein und zu einem regelmäßigen und intensiven Training anspornen. Das Training im Kampfsport ist somit stark auf Leistung ausgelegt und stellt Gewinnen und Verlieren stark in den Vordergrund.

Vor allem für Kinder ist der Wettkampfaspekt eine gute Motivation sich regelmäßig zu bewegen. Im jungen Alter und in der Entwicklungsphase von Jugendlichen fördert das Erlernen einer Kampfkunst mit sportlichem Aspekt die Entwicklung ungemein. Diese Tatsache ist in den asiatischen Ländern schon lange bekannt und so ist das Kampfkunst Kindertraining oft Bestandteil des Schul-Stundenplans.


Kategorie: Allgemein

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